Vom Funktionieren zurück in den Kontakt mit mir

(Erfahrungsbericht Astrid)

Ausgangspunkt
Ich hatte mich gerade von meinem Mann getrennt, das gemeinsame Haus verlassen und eine Reha beendet. Gleichzeitig kehrte ich an meinen Arbeitsplatz zurück, an dem ich mich menschlich sehr unwohl fühlte und voller Zweifel war.
Ich fühlte mich innerlich zerrissen zwischen dem Gefühl, das Richtige zu tun, und einer gewissen Leere in mir.
In der Reha hatte ich das erste Mal Kontakt zu körperorientierten Therapieformen und spürte, dass mich diese Arbeit deutlich tiefer berührt als andere, mir bereits bekannte Therapieformen. So machte ich mich nach meiner Rückkehr auf die Suche nach einer Körpertherapie und stieß auf Erk.
Die erste Erfahrung in der Arbeit
Von Anfang an war ich zunächst irritiert, dann bewegt und dankbar darüber, dass die Arbeit ganz anders ablief als in früheren klassischen Gesprächspsychotherapiesitzungen.
Ich habe schnell gespürt, dass es kein klassisches Machtgefälle gibt und gleichzeitig ein klarer Rahmen, eine gesunde Distanz und eine große Professionalität vorhanden sind. Besonders berührt hat mich die spürbare Haltung von Güte und Weite in der Arbeit.
Zudem konnte Erk mir durchgehend vermitteln, dass alles, was ich spüre und fühle, normal ist. Darüber konnte ich körperlich und mental in einen völlig neuen Kontakt zu mir selbst kommen.
Veränderung
Heute gehe ich in die Sitzungen, ohne mir vorher lange zu überlegen, was ich zum Thema machen könnte. Ich weiß aus der Erfahrung heraus, dass sich die Themen von alleine zeigen.
Selbst wenn wir zu Beginn schweigen und ich Raum bekomme, um anzukommen, muss ich nichts leisten und nichts darstellen. Ich darf einfach da sein, so wie ich bin.
Ich traue mich seit den Sitzungen, mich nicht nur Erk, sondern auch mir selbst und meiner Umwelt gegenüber mehr zu zeigen. So wie ich bin, bin ich richtig.
Auch mein Körpergefühl hat sich verändert. Ich spüre mich deutlicher und gehe wertschätzender mit mir um. Ich bin die meiste Zeit über mehr in Frieden mit mir.
Zudem bin ich auch auf mentaler Ebene liebevoller und mitfühlender mit mir selbst und zunehmend auch mit anderen Menschen. Ich suche Lösungen weniger im Außen, sondern finde mehr Halt in mir.
Ich komme immer mehr bei mir an.